Galerie im domicil

01|04|2015

Doris Goldbach: Spielfreude

Vom 6.5.-31.8.2015

Ausstellung: Spielfreude - Doris Goldbach

Ich zeichne oder male häufig vor Ort. In der Zeichnung wie in der Malerei interessieren mich die Bewegung, der Raum sowie ein stimmungsgeleitetes Spiel von Linie, Fläche und Farbe, das eine freie Umsetzung der Realität zum Ziel hat.

Die Malereien der Ausstellung „Spielfreude“ zeigen Musikerinnen und Musiker in ihrem Zusammenspiel mit Tanzenden und Zuschauern. Als Anregungen dienten eigene Fotos oder Fotos aus Zeitschriften sowie Konzertskizzen. Aus einzelnen Elementen der Fotos oder der Skizzen sowie aus der Vorstellung wurden neue Bild – und Spielszenen aufgebaut und zu eigenen Bildkompositionen verarbeitet. Um den bewegten, musikalischen Spielszenen möglichst gerecht zu werden, wechselte eine schnelle, spontane Malweise, mit ruhigeren, gestaltenden Phasen ab.

Die Tuschezeichnungen zeigen den Tänzer Rafael Zielinski aus Amsterdam. An sechs Tagen tanzte er sehr ausdrucksstark zu verschiedenen Themen in wechselnder Kostümierung. Dabei stoppte er immer wieder seinen Tanz spontan. Für 2 bis vier Minuten hielt er in einer Position inne. Diese eingefrorenen Bewegungen wurden mit Rohrfeder und Tusche in schnellen Skizzen festgehalten. Dabei bestimmten der Rhythmus der Musik sowie die Bewegungen des Tänzers den Ausdruck der Farben und der Linien.

Atelier: Doris Goldbach, Westerbleichstraße 53, 4 4147 Dortmund – www.w53w55.de

Kontakt: doris.goldbach@web.de

Zu sehen vom 6.5. bis 31.8.2015 (außer: Betriebsferien vom 13.7. - 6.8.15) während der Öffnungszeiten der Gastronomie im domicil (Mo-Sa ab 18.30 h). 

Ausstellung Doris Goldbach

15|11|2014

Kurt Rade & Claudia Böckelmann: Konzertempfindungsfotografie

Ab 15.1.15 | Vernissage: Do 15.1.15 um 19 h

Die Fotoausstellung von Kurt Rade und Claudia Böckelmann ist überschrieben mit „Konzertempfindungs-Fotografie“: "Bilder .... sind wie Töne ... sie halten uns fest ... beleben uns ... entschleunigen uns ... lassen in unserem Kopf ... Musik entstehen" (Claudia Böckelmann). "Der Ausdruck der Intensität in den Gesichtern der Musiker und das Transportieren der Musik durch das Bild ist das Ziel der Darstellung in meiner Jazzfotografie" (Kurt Rade). Die beiden Fotografen leben in Witten und sind seit langer Zeit kontinuierliche fotografische Begleiter des Konzertgeschehens der Region und insbesondere auch im domicil. Die Ausstellung ist eine Retrospektive ihrer Arbeiten und vermittelt mit den Motiven einen Eindruck der Tiefe und Intensität von magischen Momenten im Erleben von Live-Musik.

Vernissage: Do 15.1.15 um 19 h, Eintritt frei

Ort: domicil galerie (im historischen Treppenhaus)

Zu sehen während der Öffnungszeiten der Gastronomie im domicil (Mo-Sa ab 18.30 h).

Fotoausstellng

15|07|2014

Rosa Fehr von Ilten: Lost Space

13.9.-30.12.2014 | Vernissage: Sa 13.9. 18 h

„In der Malerei nähere ich mich der Wirklichkeit subjektiv mit ähnlichen Methoden wie in meinen Stimm-improvisationen: ich wähle ein Motiv aus, das damit gleichzeitig dokumentiert und durch Zitat, Variation, Verfremdung und Konfrontation verändert wird. So kann sich auch für den Rezipienten die Möglichkeit einer ungewohnten Annäherung an die Realität im Sinne einer neuen Wahrnehmung erschließen.“

In der Ausstellung „Lost Space“ im domicil werden verfallene, vergessene und unbeachtete urbane Orte, überwiegend aus dem Westend in Dortmund gezeigt. Architekturkomplexe, Häuser, Wände, Hinterhöfe und andere Unorte werden ebenso thematisiert wie oft unbeachtet bleibende räumliche Details, z.B. eine Notausgangslampe oder Reste von Bodenbelägen. Manchmal irritiert die bildimmanente Logik durch die Kombination zweier Wirklichkeitsebenen und fordert den Betrachter zum Erfinden eigener Interpretationen und Geschichten heraus. 

Die in den Bildern gezeigten Situationen sind inzwischen teilweise durch Renovierung verändert oder durch Abriss nicht mehr existent. Über den subjketiven Blick hinaus dokumentiert die Ausstellung also auch den Veränderungsprozess eines Stadtviertels durch städtebauliche Eingriffe. 

Atelier: Produzenten Galerie im St. John‘s, Rheinische Str. 134, 44147 DortmundInfo & Kontakt: www.rosafehr.de, mail@rosafehr.de

Ausstellung: 13.9.-30.12.14 · domicil, Hansastr 7-11, 44137 Dortmund · Mo-Sa ab 18:30 h

Vernissage: Sa 13.9.14, 18 h, Eintritt frei


22|05|2014

Michael Ostermann: Wo ist Robert?

14.6.-13.9.2014

Eine Ausstellung mit Schirmen: „Wo ist Robert? Nicht Cray – auch nicht der von Gitte - der mit dem Schirm!“ Der Bochumer Künstler Michael Ostermann sammelt seit Jahren Schirme - im Vorübergehen mit der Kamera, als Dokument und ungeschönt. „Und ich frage mich, sind das die untauglichen, abgestürzten, notgelandeten? Sie liegen auf der Straße, im Gebüsch und stecken in Containern und Abfallkörben. Nur die Frage bleibt: Wo ist Robert? Und so lange ich ihn nicht gefunden habe, suche ich weiter.“ 

Kurzbiographie Michael Ostermann
1968–1972 Studium der freien Grafik und Fotografie an der Werkkunstschule Dortmund u. a. bei Gustav Deppe und Rudolf Vombek • seit 1973 freie künstlerische Tätigkeit • freie Mitarbeit am Museum Bochum •Schmuckdesign • Lehrtätigkeit am Gymnasium • Dozent für Radierung/Lithografie an der VHS-Bochum •Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen: Phillips AG • Bochumer Künstlerbund • Westdeutscher Künstlerbund • Kunstverein Bochum • Berufsverband Bildender Künstler • Kortum-Gesellschaft Bochum •Ruhr-Universität Bochum, Botanischer Garten • Art Hotel Tucholsky • Goldschmiede Susanne Waller •Atelier Sägemühle Nordhorn • Galerie Camera Obscura • Kunst.Kiosk! • Atelierausstellungen

Vernissage: Sa 14.6.2014 | 18 h | domicil Galerie | Der Künstler ist anwesend | Eintritt frei | Zu sehen bis zum 13.9.14 während der Öffnungszeiten der Gastronomie (Mo-Sa ab 18.30 h)

 


19|03|2014

rhythm&sport

Ausstellung von Ondrej Kohout | 29.4.2014 bis 22.5.2014

19 h Ausstellungseröffnung: Ondrej Kohout „rhythm&sport“
Ondrej Kohout, geboren 1953 in Prag, Unterzeichner der „Charta 77“, lebt seit 1981 in Wien mit internationaler Tätigkeit als Maler und Bühnenbildner. Seine Bilder kreisen vor allem um das Thema „Mensch“, dessen allzu ernsten Seiten er sich oft mit Humor und Ironie nähert, gerne auch mit Motiven mit Bezügen zur sportlichen menschlichen Betätigung. Es sprechen: Prof. Dr. Hanns-Ferdinand Müller (Vorstandssprecher der RWE Vertrieb AG) und Heinz Fennekold (Honorarkonsul der Tschechischen Republik). 

Vernissage: 29.4.14, 19 h, Eintritt frei
Ort: domicil galerie im historischen Treppenhaus.
Ausstellungsdauer im domicil: 29.4. bis 22.5.2014 während der Öffnungszeiten der Gastronomie (Mo-Sa ab 18 Uhr). Eintritt frei (auch zur Vernissage). 

20 h (nur mit Eintritt für Lesung und Konzert): Lesung mit Pavel Kohout „Krieg im 3. Stock“
Pavel Kohout war einer der Wortführer des Prager Frühlings und später Mitverfasser der Charta 77. Als Schriftsteller und Theaterautor wurde er international mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. Zur Vernissage liest er aus dem kurzweiligen Eintakter „Krieg im 3. Stock“.

21 h (nur mit Eintritt für Lesung und Konzert) Konzert mit dem Milan Svoboda Quartet