Aktuelle Informationen

04|03|2016

Wir trauern um Wolf Escher

Das domicil trauert um Wolf Escher. Der 1944 in Dortmund geborene Trompeter, Komponist, Organisator und Pädagoge war lange Jahre ein musikalischer Aktivposten der Jazzszene in Dortmund und weit darüber hinaus. Er studierte Musik am Konservatorium in Dortmund, leitete eigene Bands wie das Wolf Escher Quintett, die Farmerland Big Band und das Farmerland Tentett. Er spielte zudem mit Supersession, Erwin Lehn, Peter Herbolzheimer, der ORF-Big Band und der Munich Big Band von Dusko Goykovich. 1972 gründete er mit großen Erfolg die Fusionband "Time in Space", die auch zahlreiche Auftritte im domicil absolvierte. Wolf Escher komponierte und arrangierte Orchester- und Kammermusik und verfasste mehrere musikpädagogische Notenwerke. Seit 1973 war er als Lehrer an der Dortmunder Musikschule tätig, seit November 1977 als deren stellvertretender Leiter und einer der vier Gründungsmitglieder und jahrelangen Leiter des Jugendjazzorchesters NRW. Auch die Entwicklung des domicils hat er mitgeprägt: Von 1972 bis 1976 war er Vorstandsmitglied und für das Programm verantwortlich. In dieser Zeit standen Künstler wie Peter Herbolzheimer Rhythm Combination & Brass, Francy Boland, Dexter Gordon, Gunter Hampel, Spectrum, Ronnie Scott oder NHO Pedersen im Keller in der Leopoldstraße auf der Bühne. Wolf Escher wurde 72 Jahre alt. Wir werden ihn immer als engagierten Menschen und kreativen Musiker in Erinnerung halten.

 


04|03|2016

Jazzende Jugend im domicil ausgezeichnet

Vor ausverkauftem Haus erhielten die Preisträger des 31. NRW-Landeswettbewerbs "Jugend jazzt" in den Kategorien "Jazzorchester" und "Solo" ihre Urkunden aus den Händen von Kulturministerin Christina Kampmann und Dortmunds Bürgermeisterin Birgit Jörder. Der Jazz sei eine offene Sprache und gerade jetzt auch genau die richtige, die die Gesellschaft benötige. Die Musik baue Brücken zwischen den Kulturen, so die Ministerin in ihrer kurzen Ansprache. Nach einer Auswahl an Preisträgern war im zweiten Set das Jugendjazzorchester NRW zu hören.


12|01|2016

Erneut Spielstättenprogrammprämie NRW für das domicil

Das Loft in Köln war gut besetzt, als am Abend des 6. Januars Hausherr Hans-Martin Müller und der Präsident des Landesmusikrats Reinhard Knoll die Vergabe der Spielstättenprogrammprämien NRW eröffneten. Das Loft hat wie auch das Dortmunder domicil jeweils eine Hauptprämie in Höhe von 10.000 Euro für das Saisonprogramm erhalten, das in besonderer Weise auch Nachwuchsbands und Bands von regionaler Wirkung Auftrittsmöglichkeiten bietet. Die Wirkung dieser Foren kann nicht unterschätzt werden. Nach wie vor entwickelt sich eine Band vor allem durch das Live-Spielen vor Publikum, und das Mitgehen des Publikums, sein indirektes oder direktes Feedback, sind für die Musik so wichtig, dass Reinhard Knoll das Publikum als Teil der Musik bezeichnete. Für das domicil nahm der 1. Vorsitzende des Trägervereins, Udo Wagener, die Auszeichnung entgegen.


12|01|2016

Interessengemeinschaft Hansastrasse gegründet

Das domicil ist Grümdingsmitglied einer "Interessensgemeinschaft Hansastrasse", die sich im Laufe des Jahres 2015 formierte und mit einer Webseite, diversen Printmedien und Aktionen bereits erste Akzente setzte. Ziele sind neben der verstärkten Kommunkation zwischen den Anrainern, Einzelhändlern, Mietern sowie Eigentümern auf der Hansastrasse eine größere Aufmerksamkeit für diesen Citybereich sowie langfristig auch eine attraktivere städtebauliche Gestaltung. Dies wird in enger Abstimmung und unter dem Dach des Dortmunder CityRings geschehen. Weitere Aktionen und Gespräche werden in 2016 folgen. 

Spielstättenprogrammpreis 2015 - Gruppenbild

13|10|2015

Bundesmusikpreis "Applaus" für domicil

Das domicil ist am Montag 12.10.15 in München von Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters neben 37 weiteren Clubs mit dem Spielstättenprogrammpreis namens "Applaus" ausgezeichnet worden. Mit diesem Bundesmusikpreis werden seit 3 Jahren Spielstätten im Jazz- und Popbereich für herausragendes Programmangebot prämiert. Das domicil erhält die Auszeichnung, mit der eine Prämie in Höhe von 30.000 € verbunden ist, bereits zum dritten Mal in Folge. Programmleiter und Geschäftsführer Waldo Riedl: "Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. Neben der bundesweiten Anerkennung ist es die erneute Bestätigung für die Qualität unserer Kulturarbeit vor Ort." 

Spielstättenprogrammpreis 2015 - Gruppenbild