Donnerstag 06|09|18 20:00 Uhr

Soniq Vol. II "Make Dialogue Great Again"

Demián Ornstein (Buenos Aires) git/com, Laura Robles (Berlin, Peru) cajón/batás/congas/bass, Sabeth Perez (Köln/Argentinien) voc, Jarry Singla (Köln/Nordindien) piano/comp/indisches harmonium, Ramesh Shotham (Köln/Südindien) perc, Christina Fuchs (D) sax/cl/comp

Das Projekt SONIQ Vol.II  „Make Dialogue Great Again“ widmet sich dem Dialog mit lateinamerikanischen Musikerinnen und Musikern. Erneut erhält die prozessorientierte Herangehensweise dabei besondere Relevanz. Die geplante internationale Kooperation verfolgt das visionäre Ziel, Elemente aus unterschiedlichsten Kulturen so innovativ zusammenzuführen, dass eine hochaktuelle Musik entsteht, die inspirierende Klangräume schafft und authentische Kommunikationsformen über kulturelle Grenzen hinweg ermöglicht. Dabei trifft die Vielfalt lateinamerikanischer Musik mit Liedformen wie Chacarera, Zamba oder Cueca und Rhythmen wie Candombe oder Lando auf europäische Polyphonie und die klangliche Sensibilität des europäischen Jazz. In ihrer Zusammenarbeit setzen sich die beteiligten Künstlerinnen und Künstler einem inspirierenden Wechselspiel von kulturell Fremdem und Vertrautem aus. Das klangliche Spektrum der Instrumente wird erweitert, unkonventionelle Instrumentationen entstehen.

 Mit dem in Buenos Aires lebenden Gitarristen und Komponisten Demián Ornstein wird ein Musiker zu Gast sein, der tief verwurzelt ist in der Folklore seines Landes, dabei jedoch stetig seinen Horizont in den unterschiedlichen Jazzstilistiken und im Tango erweitert. Die in Köln aufgewachsene, preisgekrönte Sängerin Sabeth Perez hat ebenfalls argentinische Wurzeln und macht in jungen Jahren bereits durch Kooperationen mit der HR Bigband, der WDR Bigband und dem EOS Kammerorchester auf sich aufmerksam. Diego Benbassat gehört zu den gefragtesten Bandoneon-Spielern in seiner Heimatstadt Buenos Aires. Schließlich wird SONIQ die fantastische, aus der reichen afro-peruanischen Musiktradition kommende Perkussionistin und Bassistin Laura Robles einladen, die seit 2012 in Berlin lebt und in ihrer Heimat Peru als eine der wichtigsten Cajón-Spielerinnen gilt.

Raum: Saal
Einlass: 19:30 Uhr


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