Lineup: Céline Rudolph (Gesang), Florian Weber (Piano) · Elsa Johanna Mohr (Gesang / Gitarre), Pascal Klewer (Trompete / Gesang), Carlotta Armbruster (Posaune), Tobias Herzog (Bassposaune / Tuba), Nino Wenger (Altsaxophon / Flöte), Anna Tsombanis (Tenorsaxophon / Flöte), Kira Linn (Baritonsaxophon / Gesang), Felix Hauptmann (Piano / Synthesizer), Florian Herzog (E-Bass), Joshua Knauber (Schlagzeug)
Die diesjährigen Jazztage eröffnen mit einem besonderen Doppelabend:
Céline Rudolph & Florian Weber
Nach ihrem sehr erfolgreichen Duo mit dem Gitarristen Lionel Loueke (Herbie Hancock u.a.) ]und dem gemeinsamen Album "Obsession" startet die Sängerin Céline Rudolph - lange Zeit in NRW ansässig und ausgezeichnet mit dem Deutschen Jazzpreis 2024 - ein neues Projekt mit dem virtuosen ECM-Pianisten Florian Weber. Mit ihrer Stimme, stets pendelnd zwischen der spielerischen Risikofreude einer Maria João und der reduzierten Klanggestik einer Sidsel Endresen, geht sie in diesem neuen Duo in den Dialog mit der Tastenwelt von Florian Weber, dessen Duo wiederum mit Markus Stockhausen die Tradition des intimen musikalischen Gesprächs bereits außerordentlich geprägt hat.
Céline Rudolph gilt als „Juwel unter den europäischen Jazzstimmen" (TSF JAZZ, France) – eine improvisierende Stimme, die Genres, Sprachen und Klangkulturen mühelos durchquert und dabei stets ihren unverwechselbaren Sound behält. Lionel Loueke prägte den Begriff “Célinish” für ihre eigene Klangsprache. Florian Weber, ECM-Künstler und Belmont-Preisträger, gehört zu den profiliertesten Pianisten zwischen zeitgenössischem Jazz, Komposition und Avantgarde. Downbeat rühmt seine Fähigkeit, Komposition und Improvisation bis zur Unkenntlichkeit zu verweben. Ihr Duo-Programm schöpft aus beiden Klangwelten und hält Struktur und Freiheit produktiv in der Schwebe: eine Musik, die klangsinnlich und zeitgenössisch ist und sich jeder Vorhersehbarkeit entzieht. Eine Begegnung, die Hören und Empfinden in den Mittelpunkt stellt.
Kira Linn "Her Wings"
Die Baritonsaxophonistin und Komponistin Kira Linn stellt mit "Her Wings" ihr neues Large Ensemble vor. Gedichte von FLINTA Schriftsteller*innen wie Emily Dickinson, Amy Lowell und Sappho stehen im Zentrum ihrer Kompositionen. Darin verbindet sie Jazz und Improvisation mit Singer-Songwriter-Elementen.
Die Texte, die zum Teil mehr als hundert Jahre alt sind, erhalten eine neue musikalische Gestalt und entfalten dadurch aktuelle Relevanz. Zwischen auskomponierten Passagen und improvisatorischer Freiheit entsteht ein vielschichtiges Klangbild, das die individuelle Ausdruckskraft der einzelnen Musiker:innen in den Vordergrund stellt.
Mit „Her Wings“ erfüllt sich Kira Linn den lang gehegten Wunsch, ein eigenes Large Ensemble zu gründen – und gibt zugleich Autor*innen eine neue Bühne, deren Worte bis heute berühren und bewegen.
Kira Linn interpretiert die Musik mit ihrem 10-köpfigen und hochkarätig besetzten Ensemble.
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