Di 15.09. 19:00 Uhr
Musik-Stammtisch: Experimentelle Musik - mehr als ein Experiment?!
Regelmäßiger Infotreff rund um die Dortmunder Musikszene
Di 15.09. 19:00 Uhr
Musik-Stammtisch: Experimentelle Musik - mehr als ein Experiment?!
Regelmäßiger Infotreff rund um die Dortmunder Musikszene

Sounds, Klangkulissen, Alltagsgegenstände, die zu Musikinstrumenten werden oder auch Alltagsgeräusche, die Teil der Musik werden – die Verwendung von unkonventionellen Klangerzeugern oder auch das unkonventionelle Verwenden von bekannten und etablierten Instrumenten. Experimentelle Musik ist oftmals ein Experiment, das neue Klänge „erforscht“.

Das Feld der experimentelle Musik ist dabei so weit gefasst wie das musikalische Spektrum der Musik selbst. Allen gleich ist aber das Aufbrechen musikalischer Gewohnheiten und Traditionen und die zeitgleiche Schaffung von Neuem … ähnlich wie bei einem Experiment.

In Dortmund ist die experimentelle, intermediale und improvisierte Musik traditionell ein fester Baustein der Musikszene. Dabei spielen langjährige Musikformate wie die Reihen im „mex-Keller“, organisiert von „mex e.V.“ als gemeinnütziger Verein für experimentelle und intermediale Musikprojekte eine wichtige Rolle. Zudem gibt es seit Jahren mit dem „Blauen Rauschen“ und dem „Visual Sound Festival“ regional verankerte Festivals, die experimenteller Musik in Form von Klangexperimenten, Performance und Free-Jazz eine Plattform bieten. Und natürlich gibt es zahlreiche einzelne Musiker*innen, die ihre ganz eigenen Interpretationen der experimentellen Musik erschaffen.

Doch welche Bedeutung hat die experimentelle Musik heute? Ist es mehr Kunst als Musik? Oder ist es mehr Musik als die „normale Musik? Und welche Tragweite hat der experimentelle Ansatz?

Neben der ästhetischen Frage, was experimentelle Musik ist und ausmacht, stellen sich auch strukturelle, kulturpolitischen und finanziellen Fragen. Zudem wird an dem Abend auch über die Frage des Stellenwerts der experimentellen Musik diskutiert - also nicht nur: Was ist experimentelle Musik? Sondern auch: Wo findet sie überhaupt statt, unter welchen Bedingungen kann sie entstehen, wie sieht die Förderung und Finanzierung aus und welchen Stellenwert hat sie in der Kulturpolitik?

Diese und viele weitere Fragen und dazugehörige Antworten wollen wir gemeinsam mit dem Publikum besprechen, erörtern und einordnen.

Hierzu sind alle Interessierten ganz herzlich eingeladen.

Diskussionspartner*innen:

Angelika Hoffmann // Visual Sound Festival

Karl-Heinz Blomann // Blaues Rauschen

Sascha Wundes // Klangkünstler

Achim Zepezauer / mex e.V.

Moderation: Didi Stahlschmidt

Live Showcase:

 „Duo Fragile“

Ein bisschen Jazz, ein bisschen Pop und ganz viel Eigenheit

Zart und zerbrechlich und doch mit einer Kraft, die unmittelbar unter die Haut geht, erzählen die mehrsprachigen Songs von Fragile vom Fliegen, Fallen und wieder Aufstehen, vom immer wieder Mut eigene Wege zu gehen. Sie tauchen unter die Oberfläche, loten die eigene Tiefe aus und schaffen es gleichzeitig immer wieder die Schönheit des Lebens zu feiern. Zwei Singer-Songwriterinnen mit unverwechselbarem Sound und außergewöhnlicher Instrumentenwahl.

Klara Ratajczak: Gesang, HandPan, Cello, singende Säge.

Sara Buschulte: Gesang, Piano, Melodica, Kazoo, Glockenspiel.

»Die heißen 15min ...«

... hier hat jede*r die Möglichkeit, sich kurz in der Runde vorzustellen, Projekte zu bewerben, Termine zu kommunizieren, zu bewerben oder einfach Werbung für Musik zu machen!

Ort: Club
Veranstalter: domicil
Einlass: 18:45 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr
Weitere Informationen

Im Rahmen der Förderung freier Kulturzentren institutionell gefördert von:

Das domicil erhält in 2026 eine Strukturförderung und wird projektbezogen gefördert von:

  

Auszeichnungen & Preise:

 

Hauptpreis für Bestes Live-Musikprogramm 2025