Lineup: Sophie Tassignon Gesang, Peter Van Huffel alto- & baritonsaxophon, Peter Meyer gitarre, Roland Fidezius bass, Mathias Ruppnig schlagzeug
Einzigartiges stimmliches Timbre und wunderbar angelegte komplexe Kompositionen und Arrangements – dafür steht die aus Belgien stammende und in Berlin lebende Sängerin, Komponistin und Performerin Sophie Tassignon.
Ihr Projekt KHYAL ist eine musikalische Begegnung der Kulturen. Es steht für die Toleranz und Akzeptanz von Völkern aus aller Welt, unabhängig von Herkunft oder Glaubenssystemen. Die Musik macht erfahrbar, welche Schönheit und Kunstfertigkeit durch kulturübergreifende Zusammenarbeit entstehen kann.
Tassignon hat demnach ein tiefes kulturelles Interesse und spricht sechs Sprachen fließend. So führte ihre Arbeit mit syrischen Flüchtlingen 2016 in Berlin dazu, mit dem Erlernen der arabischen Sprache zu beginnen und ein tieferes Verständnis insbesondere der arabischen Kultur zu suchen. Diese Arbeit mündet nun in ihrem aktuellen Band-Projekt.
KHYAL lässt sich auf das arabische Wort für „Vorstellungskraft“ zurückführen und kann auch als „Erinnerung an und Sehnsucht nach etwas längst Vergangenem“ übersetzt werden. In ihm vermischen sich poetische arabische Texte mit Jazztraditionen aus Europa und Nordamerika. Die Gruppe, die aus sechs internationalen Musikern mit Wohnsitz in Berlin besteht, bezieht sich unter anderem auf Texte von Mohammad Mallak. Der syrische Drehbuchautor und Dramatiker lebt in Deutschland und Frankreich und ist u.a. Chefredakteur der Zeitschrift Saiedet Souria. Weitere Songtexte stammen von Sophie Tassignon selbst und wurden vom Englischen ins Arabische von Hicham Nasr übersetzt.




