Fr 28.06. 19:00 Uhr
Vernissage: Joachim Möller - Ansichten kongenialer Verbindungen von Musik und Fotografie

Wenn die lebenslange Leidenschaft für Musik und Musikschaffende auf die ebenso innige Liebe zur Fotografie triftt und sich immer wieder mal passende Gelegenheiten ergeben, dann können interessante Bilder aus der Welt der Musik entstehen, so wie sie hier im domicil zu sehen sind.
Ich bin als in der Dortmunder Nordstadt geborener und nie aus Dortmund weggezogener Musikfan dem domicil von Beginn an nahe gewesen, räumlich und ideell. Die Nordstraße, meine Heimat bis zum Abitur auf dem Helmholtz Gymnasium an der Münsterstraße, und die Leopoldstraße, als Gründungsort des domicil, lagen nicht weit auseinander.
Trotz meiner ungebrochenen Leidenschft für ganz viele unterschiedliche Spielarten der Musik, verbunden mit einer akribischen Sammelleidenschaft von Musikveröffentlichungen, habe ich nie ein Instrument gelernt und hätte daher auch nie auf einer Bühne, wie der im domicil, stehen können.
Jetzt hängen dafür 20 meiner Musikbilder im domicil an den Wänden, was mich wirklich freut. Die Hinwendung zur Fotografie, die für mich als amitionierten Hobbyfotografen in den letzten Jahren eine immer größer werdende Bedeutung erlangt hat, hat damit etwas Gutes gehabt.
Bis zum Beginn des Jahres 2024 habe ich meine Fotos nur im digitalen Raum öffentlich gemacht (über meine Internetseite und über Instagram, wo mittlerweile jeweils knapp 4.000 Fotos zum Anschauen zur Verfügung stehen).
Seit dem 1. März 2024 bin ich erstmals und als erster Fotograf in der Galerie ‚Raum für Kunst auf Zeit‘ der Künstlerinnen Heike Onnertz und Sabine Leven vertreten. Die beiden Damen haben mir dankenswerterweise den Mut gegeben, mich und meine Fotografie, die, wie das Portrait einer Himba aus Namibia zeigt, weit über das Genre der Musikfotografie hinausgeht, als gerahmte Bilder an einer Wand hängend für Kunstinteressierte und Fotofans direkter und in schönerer Form erfahrbar zu machen.
Ohne diese Ausstellungserfahrungen und die neuen Kontakte aus der Welt der Kunst wäre ich nicht hier.
Daher gilt mein besonderer Dank dem gesamten Team des domcil für die Chance, die mir hier eröffnet wird, und eben auch meinen Mentorinnen Heike Onnertz und Sabine Leven.

Ort: Saal
Veranstalter: domicil
Einlass: 18:30 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr
Weitere Informationen

Im Rahmen der Förderung freier Kulturzentren institutionell gefördert von:

Projektbezogen gefördert von:

  

Auszeichnungen & Preise: