Willkommen zum Dortmunder Weihnachtsjazz am 26.12.2026!

Die Weihnachts-Jazzmatinee des domicil im Foyer des Dortmunder Opernhauses (Platz der alten Synagoge) präsentiert am zweiten Weihnachtsfeiertag traditionell 10 Bands auf 5 Bühnen mit einem Querschnitt durch die vor allem junge Szene der Region. Ein entspannter und musikalisch vielfältiger Feiertagsausklang!
>>> Hier geht's direkt zu den Online-Tickets.

 

präsentiert:

Bühne 1: Modern Jazz

 

11.15 – 12.15 Uhr

Masterclass Glen Buschmann Jazz Akademie Dortmund (GBJA Dortmund)

2025 ging die Masterclass der Glen Buschmann Jazz Akademie / DORTMUND.MUSIK.education beim Wettbewerb „Jugend jazzt“ als Landessieger hervor und wurde zudem 2026 als Bundespreisträger ausgezeichnet. Auch auf solistischer Ebene erhielt Daria Pereverseva 2025 den Dortmunder „Bajazzo“-Kulturpreis, während Magdalena Düser 2026 bei der Bundesbegegnung in Halle den Bundessolist*innenpreis errang.

Zahlreiche Absolventinnen und Absolventen der Glen Buschmann Jazz Akademie prägen heute die europäische Jazzszene – ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass die Masterclass ein erstklassiges Sprungbrett für professionelle musikalische Karrieren ist.

Foto: Kurt Rade

 

12.45 – 13.45 Uhr

Nähmaschinen Quartett: Circles

Der kuriose Name dieser Band leitet sich von der Umhüllung eines Gitarrenverstärkers ab, die die Umrisse und die Anmutung einer Nähmaschine hatte. Er passt auch irgendwie auf die Musik des Quartetts um Gitarrist Simon Harscheidt (aufgewachsen in Essen), denn in den Stücken des Münchner Vierers sind die Säume so elegant gearbeitet, dass die Übergänge zwischen Genres wie Jazz, Fusion und Pop fast nahtlos erscheinen. Bei uns präsentiert das deutsch-britisch-amerikanische Nähmaschinen Quartett ihr neustes Albums Circles.

Das besticht durch den Wechsel zwischen sehr energetischen und verträumt-lyrischen Partien, durch Melodien mit Wiedererkennungswert, die sich über einen harmonisch-pfiffigen, satt groovenden Unterbau bewegen. Die Themen haben wirklich Ohrwurmqualitäten und nisten sich schnell im Langzeitgedächtnis der Zuhörerinnen und Zuhörer ein.

Foto: Jakob Marsmann

 

  präsentiert:

Bühne 2: Big Band

 

11.00 – 12.00 Uhr

WONDERland – A Tribute to the Music of Stevie Wonder

Die größten Songs · 9 Musiker · 100 % LIVE
I JUST CALLED TO SAY I LOVE YOU · SUPERSTITION · ISN’T SHE LOVELY · PART-TIME LOVER · MASTER BLASTER

WONDERland stellt die Musik von Stevie Wonder in den Mittelpunkt und verzichtet dabei auf Kostüme und äußerliche Nachahmung des Künstlers.

Arrangements und Sound orientieren sich eng an den Originalen. Es geht um das besondere Gefühl, das diese Musik auslöst: um Energie, Lebensfreude, Emotionen und den unverwechselbaren Groove.

Eine Hommage an den Meister.
Und eine Einladung, seine Musik live neu zu erleben.

WONDERland sind:

Kim Friehs – Leadgesang
Katrina Wessel und Sarah Hannuschka – Backing Vocals
Miklas Böhmer – Gitarre
Gert Wessel – Keyboards
Peter Nolte – Bass
Patrick Kohler – Schlagzeug
Aaron Lamby – Trompete
Jennifer Tatus – Saxophon

Foto: UG Photography



 

12.30 – 13.30 Uhr

25 Jahre GBJA Big Band Dortmund

Die GBJA Big Band der Glen Buschmann Jazz Akademie Dortmund feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen und zählt zu den dynamischsten und klangstärksten Formationen der regionalen Jazzszene. Hier vereinen sich hochmotivierte Nachwuchstalente – darunter viele Bundes- und Landessieger – zu einem erstklassigen Klangkörper, der mit spielerischer Leichtigkeit und enormer Energie begeistert. Ihr vielseitiges Repertoire spannt einen breiten Bogen von traditionellem Bigband-Jazz, Swing und Latin bis hin zu modernen Funk-, Soul- und Fusion-Arrangements.

Neben regelmäßigen Auftritten bei renommierten Festivals und in bekannten Spielstätten wie dem Dortmunder domicil zeichnet die Band vor allem ihre internationale Ausrichtung aus: Durch enge Kooperationen, den Austausch mit Partnerstädten wie Novi Sad und das gemeinsame Musizieren mit herausragenden Gastsolisten sammeln die jungen Musikerinnen und Musiker wertvolle Bühnenerfahrungen auf internationalem Parkett. Die GBJA Big Band steht für mitreißende Live-Auftritte, musikalische Vielfalt und die lebendige Förderung junger Jazzkultur auf höchstem Niveau.

Fotos: Uwe Plath

 

Bühne 3: Urban Grooves

 

11.30 – 12.30 Uhr

Honey Bizarre

Honey Bizarre sind die rebellische Theremin und Saxophonspielerin Gilda Razani und der Tastenvirtuose Hanzō Wanning, die in ihrem Raumschiff durch das Universum fliegen, sich nach Freiheit und Improvisation sehnen; immer auf der Suche nach neuen Abenteuern und ungewöhnlichen Klängen, die die Welt träumen und tanzen lassen. Mit Guest Perkussionist Fethi Ak nehmen sie dich mit auf eine energiegeladene Klangreise durch die große Symphonie der Welt mit cineastischen Klanggemälden, treibenden Rhythmen und eindringlichen Melodien und der Himmel ist deep, dark, heavy und sweet.

Foto: Christian Jungwirth

 

13.00 – 14.00 Uhr

Gamma Burst – Future Fusion aus den Niederlanden

Mit Gamma Burst schickt sich eine der spannendsten neuen Formationen der niederländischen Szene an, die Grenzen des Fusion-Genres neu zu definieren. Die Band um Sänger und Bassist Eddie Ita, Gitarrist Haaije Bergstra, Drummer Jochem Janssen und Keyboarder Dax Hemelrijk fand am renommierten ArtEZ Konservatorium in Arnheim zusammen. Die hohe künstlerische Qualität der Musiker unterstreichen ihre bisherigen Referenzen: Sowohl Eddie Ita als auch Jochem Janssen gastierten bereits auf den Bühnen des renommierten North Sea Jazz Festivals.

Der Sound von Gamma Burst ist eine hochenergetische Mischung aus komplexen Rhythmen, tiefgründigen Texten und frischen, unverbrauchten Klangfarben. Inspiriert von so unterschiedlichen Größen wie der japanischen Jazz-Fusion-Legende Casiopea, dem Afro-Beat eines Fela Kuti oder dem modernen Soul von Hiatus Kaiyote, kreieren sie eine Musik, die technisch brillant und dennoch voller Soul und Groove ist. Zwischen Fusion, Afro-Beat und R&B entsteht hier der Soundtrack für eine neue Generation von Jazz-Hörer:innen.

Besetzung:

  • Eddie Ita (voc, b)
  • Haaije Bergstra (g)
  • Dax Hemelrijk (keys)
  • Jochem Janssen (d)

Foto: Eddie Ita

 

Bühne 4: Weltmusik

 

11.15 – 12.15 Uhr

Tuzlu Grup

Tuzlu Grup ist eine Dortmunder Psychedelic-Anadolu-Rockband. Die Musikerinnen und Musiker der Gruppe kommen aus unterschiedlichsten musikalischen Genres und fusionieren diese Einflüsse zu einem tanzbaren, treibenden Sound, der traditionellen anatolischen Rock mit Reggae, Latin und Psychedelic verbindet.

Ihr Ansatz greift den Gedanken einer zeitgemäßen Weltmusik auf, die traditionelle Wurzeln mit modernen Klängen und neuen globalen Entwicklungen verknüpft. Das Ergebnis ist ein Sound, der gleichermaßen futuristisch und verwurzelt, power-voll, sinnlich und absolut einzigartig ist.

Foto: Beste Demir

 

12.45 – 13.45 Uhr

Transorient Orchestra – Transcultural World Jazz

Das Transorient Orchestra lässt den transkulturellen Soundtrack der Metropole Ruhr erklingen. In der aktuellen Besetzung spielen Musiker*innen zusammen, die ihre kulturellen Wurzeln in Deutschland, der Türkei, dem Iran, dem Irak und Tunesien haben. Ein Dutzend virtuose Solist*innen bilden einen vielfarbig schillernden gemeinsamen Klangkörper. Santur, Oud, Nay und Darbuka im kreativen Dialog mit Bigband-Bläsersätzen, Gitarre, Bass, Violine und Schlagzeug, erweitert durch arabischen und türkischen Gesang. Das Transorient Orchestra lässt die Melodien und Rhythmen des Orients mit westlicher Harmonik und jazziger Improvisation zu vielfältigen und spannenden Verbindungen verschmelzen. Orient und Okzident in einzigartiger musikalischer Synthese – intellektuell begeisternd und emotional berührend.

Seit 2003 bereichert das Transorient Orchestra unter der Leitung von Andreas Heuser die Musikszene im Ruhrgebiet und weit darüber hinaus.

Das Transorient Orchestra ist WDR Jazzpreis Gewinner 2017 in der Kategorie Musikkulturen.

Andreas Heuser - Gitarre, Violine, Leitung / Sahbi Amara - Oud, Gesang
Kioomars Musayyebi - Santur / Kazim Calisgan - Kopuz, Percussion, Gesang
Rageed William - Nay, Duduk / Nikola Seegers - Sopransaxophon, Gesang
Yavuz Duman - Trompete, Flügelhorn / Catrin Groth - Baritonsaxophon
Jens Pollheide - Bass / Fethi Ak - Darbuka, Bendir / Volker Sipplie - Schlagzeug, Percussion

Foto: Ellen Schmaus

 

Bühne 5: Förderprojekte 2026 domicil

 

11.15 – 12.15 Uhr

Greta Gröning & Yuma Gao

Das Jazz-Duo Greta Gröning (Gesang) und Yuma Gao (Gitarre) studiert an der Hochschule Hannover und lebt seine Leidenschaft für die Jazzmusik mit jeder Note. Ihr Sound ist tief von den klassischen Stilen des Bebops, Hardbops und des Blues inspiriert.

Greta Gröning wurde 2026 beim domicil-Förderpreis mit dem Preis für die beste solistische Leistung aller Teilnehmenden ausgezeichnet und unterstrich mit dieser herausragenden Performance – die auch von der internationalen Jury hoch gewürdigt wurde – ihren Ruf als eines der vielversprechendsten Gesangstalente der aktuellen deutschen Jazzszene. Mit ihrem kongenialen Partner an der Gitarre, Yuma Gao, bildet sie ein eingespieltes Duo, das Publikum und Kritiker gleichermaßen begeistert.

Das Duo liebt Swing, Improvisation und berührende Balladen, wobei ihre Musik stets den lebendigen Dialog zwischen Gesang und Gitarre sucht. Als musikalische Vorbilder dienen ihnen Jazzgrößen wie Ella Fitzgerald und Joe Pass, denen sie auf der Bühne jedoch ihre ganz eigene, frische Note hinzufügen. Ihre Auftritte sind emotionale Erlebnisse, die die Freiheit und Kreativität des Jazz widerspiegeln. Vor allem möchten die beiden ihre reine Freude an der Musik direkt mit ihrem Publikum teilen.

Besetzung:

Greta Gröning – Gesang

Yuma Gao – Gitarre

Foto: Greta Gröning